Geschichte: Zirkus

Ein 7-jähriger Junge inszeniert sein Trauma in einem Gruppenspiel. Die Kinder spielen schon längere Zeit Zirkus, wobei der 7-jährige Junge immer Tiger ist. Die Therapeuten bekommen die Rolle als Tierforscher. Der Junge als kleiner Tiger entflieht aus dem Zirkus. Als Tierforscher versuchen die Therapeuten den kleinen Tiger zu pflegen und zu füttern. Er ist aber zunächst sehr scheu und zeigt uns gegenüber große Angst. Erst langsam wird er zutraulich und lässt sich versorgen. Dann tauscht er plötzlich die Rolle und sagt, er sei jetzt ein Zirkusdirektor, der den kleinen Tiger wieder einfängt. Er sei ein böser Zirkusdirektor, der die Tiere quält und sie verhungern lässt. Wir sind ganz empört und möchten ihn daran hindern, den Tiger wieder einzufangen. Er geht aber gegen uns vor und sagt, dass dies sein Zirkus sei und wir hier nichts zu suchen haben. Dann wechselt er erneut die Rolle. Als kleiner Tiger kommt er in den Zirkus zurück und ist wieder ganz traurig, da er geschlagen wird und nichts zu fressen bekommt. Nochmals gelingt ihm die Flucht. Gespannt verfolgen die anderen Tiere das Spiel. In der folgenden Stunde bekommen dann wir die Rolle des Zirkusdirektors und die Kinder lassen ihre ganze Wut am Direktor aus. Sie sperren uns in den Käfig und geben uns nichts zu fressen. Diesmal schaut der kleine Tiger fasziniert den anderen zu.

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